Hizentra® 200 mg/ml Lösung zur subkut. Injektion


Wirkstoff: Normales humanes Immunglobulin


Zusammensetzung: 1 ml Hizentra® enth. 200 mg humanes Plasmaprotein (Reinheitsgrad mind. 98 % IgG). Verteilung der IgG-Subklassen: IgG1 62–74 %, IgG2 22–34 %, IgG3 2–5 %, IgG4 1–3 %. IgA max. 50 μg/ml. Sonst. Bestandteile: L-Prolin, Polysorbat 80, H2O.


Anwendungsgebiete: Substitutionstherapie bei prim. Immundefizienz mit verminderter Antikörperprodukt., bei chron. lymphat. Leukämie oder multiplem Myelom mit Hypogammaglobulinämie und rezidiv. Infekt. sowie bei Hypogammaglobulinämie vor und nach allogener HSCT. Immunmodulationstherapie bei chron. inflammator. demyelinisierender Polyneuropathie (CIDP) als Erhaltungstherapie nach Stabilisierung mit IVIg.


Gegenanzeigen: Überempfindlichk. gg. den Wirkstoff oder einen der sonst. Bestandteile, Hyperprolinämie Typ I od. II.

Nebenwirkungen: Sehr häufig: Kopfschm. (einschl. Migräne), Hautausschlag, Schmerzen im Bewegungsapparat (einschl. Arthritis, Muskelspasmen und -schwäche), Reakt. an der Infusionsstelle, grippeähnl. Symptome (einschl. Nasopharyngitis). Häufig: Überempfindlichk., Schwindel, Hypertonie, Durchfall, Übelk., Erbrechen, Pruritus, Urtikaria, Fieber, Müdigk. (einschl. Unwohlsein), Schmerzen im Brustraum, Schmerzen, Schüttelfrost (einschl. Unterkühlung). Gelegentl.: Syndrom der asept. Meningitis, Tremor (einschl. psychomotor. Hyperaktivität), Tachykardie, Hautrötung, erh. Kreatinin, niedriger Blutdruck, Rückenschm. In Einzelfällen: Anaphylakt. Schock. Häufigk. nicht bekannt: Anaphylakt. Reakt., Brennen, embol. und thrombot. Ereignisse, Ulkus an der Infusionsstelle.

Verschreibungspflichtig

Pharmazeutischer Unternehmer:
CSL Behring GmbH
Emil-von-Behring-Str. 76
35041 Marburg

Stand: März 2018.